Arbeitsmaßnahme Drucken

laufende und geplante Jugendarbeitsprojekte:

 

Rechtliche Hinweise:

Inhalte und Strukturen dieses Projektes sind geistiges Eigentum von SailAdventure  oder von Dritten. Die Verwertung / Nutzung von urheberrechtlich geschützten Logos, Texten und Bildern ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung von uns nicht gestattet.

Projekt "Ein Schiff wird kommen.........!!! "  (Teil VII)

Ein Projekt des Jugendhilfevereins SailAdventure zur Schaffung von Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs.3 Sozialgesetzbuch zweites Buch (SGB II)

 

Beginn und Ende 01.01.2012 bis 28.02.2014
Teilnehmer/innenzahl max. 12 Personen
Zielgruppe Arbeitslosengeld II Empfänger unter 25
Branche Holzbootsbau, Bootspflege, Seemannschaft, Bildung und Handwerk
Träger SailAdventure e.V.
gemeinnützige Jugendhilfeeinrichtung
Kooperation

Jobcenter FlensburgLogo Jobcenter Flensburg

 

Allgemeines

Es werden spezifische Kenntnisse im Bereich des Bootsbaues,der Bootspflege und der Seemannschaft vermittelt und soziale Schlüsselpositionen gestärkt. Die Teilnehmer/innen erhalten zzgl. zu ihrem Arbeitslosengeld II eine Mehraufwandsentschädigung in Höhe von 1,50 € pro Stunde und werden 30 Std./ Woche beschäftigt.

 

Ziel des Projektes

  • Vermittlung von Grundkenntnissen und Fertigkeiten im handwerklichen Bereich sowie in der Bootspflege und in der seglerischen Ausbildung der Teilnehmer (01.01.- 31.12.2012) Handfraese
  • Förderung sozialer Kompetenzen wie Lern- und Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Entwicklung von Problemlösungen, Erhöhung der Arbeitsmotivation, Gewöhnung an den normalen Arbeitstag
  • Berufsorientierung und Bewerbungstraining zur Förderung der Integration der Teilnehme/innen in den ersten Arbeitsmarkt, Prüfung der Arbeitswilligkeit
  • Bildungseinheiten im Bereich Neofaschismus, Sexualität, Drogenprävention, Schuldenprävention und individuelle Förderungen. Erste Hilfe Kurse und Maschinenkurse werden nach Bedarf durchgeführt.

Voraussetzung zur Teilnahme

Bezug von Arbeitslosengeld II von der Stadt Flensburg, nicht älter als 25 Jahre, Bereitschaft zu gemeinnütziger Arbeit

Qualifizierung

der Vermittlung von grundlegenden Kenntnissen in den Bereichen des Bootsbaues und der Bootspflege nimmt ein wesentlicher Anteil an der Qualifizierung Berufswegorientierung und dessen Planung ein. rebecca
Zudem werden die jungen Erwachsenen in den Bereichen Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und einem freundlichen Auftreten gegenüber Führungspersonal geschult.
Bildungseinheiten werden in Form von Seminaren oder während der Arbeitszeit teilweise unangemeldet durchgeführt. Die TeilnehmerInnen werden im gemeinnützigen Verein "SailAdventure" eingesetzt.
Der Einsatzort wird in einer Bootshalle bei Sörup sein. Der Fußweg vom Bahnhof beträgt ca.15 min. In der Bootshalle von SailAdventure werden sie zwei alte Jugendkutter instand halten und an einem Jugendkutter-Neubau weiterarbeiten. Der zeitliche Umfang sowie die inhaltliche Gestaltung der fachtheoretischen Lernabschnitte, gewährleisten das Erlernen, Aktualisierung und gezielte Erweiterung des beruflichen Wissens.

Praktika

Die Teilnehmer/innen werden in dem gemeinnützigen Verein "SailAdventure" in dem begrenzten Raum Flensburg / Schlei / Sörup eingesetzt. Praktika in verschiedenen Firmen und Handwerkbereichen sind gewollt und werden bei Bedarf von unseren Verein angeboten

 

Sozialpädagogische Betreuung

Während der Projektlaufzeit erfolgt eine gezielte und kontinuierliche sozialpädagogische Betreuung der Teilnehmer/innen durch den Verein SailAdventure und insbesondere durch den Erlebnispädagogen und Erzieher Matthias Schufft und der Pädagogin und Bootsbauerin Jule Rüster.

Handwerkliche Betreuung

Während der Projektlaufzeit erfolgt eine handwerkliche Betreuung der Teilnehmer/innen durch weitere Bootsbauer und einen Schmied - Meister.





Projekt "JungenStärken"

 

Ein Projekt des Jugendhilfevereins SailAdventure in Zusammenarbeit mit dem Land Schleswig - Holstein und der ARGE Eckernförde

 

Beginn und Ende 01.05. 2006 bis 31.10.2006
Teilnehmer/innenzahl max. 8 Personen
Zielgruppe Arbeitslosen Jugendliche unter 25
Träger SailAdventure gemeinnützige Jugendhilfeeinrichtung

 

Ziel des Projektes

Die berufliche Ausbildung ist nicht nur eine Zeit des fachlichen Lernens, sie ist eine Entwicklungsphase in der Jugendliche soziale und moralische Kompetenzen erwerben. Durch die Arbeitsmarktprobleme stehen diese Dimension des Lernens nicht jedem Jugendlichen zur Verfügung. Ziel des Projektes JungenStärken ist es, Jungen / jungen Männern aus benachteiligten Lebenssituationen durch die sportpädagogische Maßnahme des Segelns, unter Berücksichtigung der spezifischen Belange von Jungen/ jungen Männern, Arbeits- und Berufskompetenzen zu vermitteln. Schwerpunkte der Maßnahme sind Arbeitstraining, Bewerbungstraining; die Entwicklung sozialer und moralischer Kompetenzen, interpersonaler Beziehung ( Teamfähigkeit), Horizonterweiterung und Gewaltprävention. Unser Ziel ist am Ende der Segelsaison 2006 mit diesen bis dahin nicht vermittelbaren jugendlichen Arbeitslosen der ARGE Eckernförde und anderen Kooperationspartnern, wie der Jugendhilfe in der Region weiterhin an dem Arbeitstraining in unseren Verein SailAdventure e.V. zur Schaffung von Arbeitsgelegenheiten nach § 16 Abs.3 Sozialgesetzbuch zweites Buch ( SGB II ) teilzunehmen.

 

Voraussetzung zur Teilnahme

Das Alter der Teilnehmer liegt zwischen 16 und 25 Jahren. Das Projekt richtet sich an arbeitslose Jungen/ jungen Männer aus benachteiligten Lebenssituationen mit individueller Beeinträchtigung. Die Teilnehmer sind aus der Region Eckernförde, teilweise mit Migrationshintergrund. Aus Zusammenarbeit mit der ARGE Eckernförde in Form von Schaffung von Arbeitsgelegenheiten, sowie pädagogische Begleitung und Beratung der teilnehmenden Jugendlichen wurden gemeinsam die speziellen Belange und Bedürfnisse dieser Gruppe herausgearbeitet. Bezug von Arbeitslosengeld II vom Kreis Rendsburg - Eckernförde, nicht älter als 25 Jahre, Bereitschaft zu gemeinnütziger Arbeit

 

Pädagogisches Konzept

Im Allgemeinen verbindet man Segeln mit Hobby und Freizeitgestaltung. Doch Segeln bietet wesentlich mehr Ansatzmöglichkeiten, besonders aus therapeutischer und pädagogischer Sicht Für die Entwicklung der Identität ist der Zusammenhang Körper, Bewegung und Raumaneignung von großer Bedeutung. Die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umwelt findet in hohen Maße über Sinne und Bewegung statt.
Körper-, Sinnes- und Bewegungserfahrungen tragen zum Aufbau eines realistischen Selbstbildes bei, dass die Voraussetzung für Selbstbestimmtes und Situationsgerechtes Handeln ist und der Herausbildung einer eigenständigen, Selbstbestimmen Identität dient.

Die Projekte von SailAdventure e.V. orientieren sich an erlebnispädagogischen Inhalten. Auf den Fahrten werden den Teilnehmer neue Erfahrungsräume angeboten, die sich vom Alltag in Elternhaus, Schule und Beruf unterscheiden, ohne sie auszuklammern. In der erlebnispädagogischen Arbeit sollen Jugendliche in Überschaubaren erfahrungs- und interaktions- intensiven Aufgabenbereichen arbeiten und kooperieren. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit in Angstfreier Atmosphäre Abenteuerinhalte für sich auszuprobieren, sowie sich in Gruppe und in anderer Umgebung zu erleben.

Das Segeln fördert die Konzentration, sowie das Ethos der Verantwortung, also die innere Verpflichtung zur Erfüllung sachlich notwendiger Kooperationsleistungen, zum anderen das Ethos, der Kollegialität, die Verpflichtung auf informelle Loyalität für sich und den anderen Menschen und der Natur gegenüber zu übernehmen.

Die Raumaneignung, der Prozess, sich Räume zu Eigen zu machen, zu gestalten, sie zu verändern, werden beim Segeln ebenfalls gefördert und gefordert. Daraus wird der Erwerb von Handlungskompetenzen, die Erweiterung des Horizonts, die Veränderung von Situationen abgeleitet. Auf einem Segelschiff, als abgeschlossene, räumliche Einheit kann u. a. das weite Feld soziales Handeln erlernt werden. Grundlage jeder praktischen Arbeit ist die Bereitschaft zur Kooperation. Ein miteinander ist erforderlich, um das gemeinsame Ziel zu erreichen und jede Handlung bekommt eine unverzichtbare Bedeutung. Auf diesem Weg wird der Sinn des Einhaltens von Regeln und Strukturen deutlich. Im Gegensatz zu theoretischen Lernsituationen werden auf dem Segelschiff Fertigkeiten und Kenntnisse praktisch vermittelt. Nicht das Lernen im Kopf steht im Vordergrund, sondern das Lernen über die Handlungen und Erfahrungen die gemacht werden.

Diese Prozesse tragen maßgeblich dazu bei, dass Fähigkeiten im Umgang mit Wind und Wetter und dem Schiff erlernt werden und die eigene Leistungsfähigkeit, häufig gekoppelt mit Erfolgserlebnissen, gesteigert wird. Frustrationen werden durch die Gruppe aufgefangen und kompensiert, denn auf einem Schiff kommt es auf jeden an.

Abenteuersport/ Risikosport beinhaltet die Erfahrung zu machen, sich als handelnder Mensch zu empfinden, das Gefühl zu entwickeln die Macht und Möglichkeit zu haben, Situationen beeinflussen zu können, bedeutet aber auch ein realistische Selbsteinschätzung durch Reflexion, um den Spannung und Schwierigkeitsgrad selbst zu bestimmen. Es erfordert eine Ausdauer, um langwierige Lernprozesse aus sich zu nehmen.

Die Teilnehmer des Projektes haben die Möglichkeit ein positives Selbstwirksamkeitsgefühl zu entwickeln Für die Arbeit mit Jungen / jugendlichen Erwachsenen ist eine Bewusstmachung der Verantwortung für die eigene Situation und deren Möglichkeiten zur Veränderung ein wichtiges Ziel.

Die Jungen können sich als Jungengruppe in anderer Umgebung erleben. Das heißt, sie erleben Teamgeist, Loyalität und Verantwortungsbewusstsein. Durch die gemeinsame Handhabung des Schiffes bildet die Gruppe zu Beginn ein Team. Alle Lernpotenzen und Interessen von Jungen/ jungen Männern müssen gefördert und unterstützt werden,

Erlebnispädagogik ist außerdem für die Arbeit mit Mädchen und Jungen im doppelten Sinne bedürfnisorientiert.

Viele Jungen/ jungen Männer sind für naturnahen Aktionen, die noch dazu nach Action und Risiko klingen, zu begeistern. Zum zweiten entsprechen ganzheitliche Angebote, die neben dem Körper auch Seele und Geist ansprechen, dem Bedürfnis von Jungen/ jungen Männern. Gerade diese Angebote sind in der offenen und verbandlichen Jugendarbeit selten zu finden.

Nicht nur Aktionen, die durchgeführt werden, sind wichtig, sondern auch deren Einleitung, Hinführung und letztlich die Reflexion des Erlebten. Neben der Existenz von transparenten Regeln und den Konsequenzen bei Nichtbeachtung sind Verhandlungen über Regeln wichtig. Eine pädagogische Haltung, die es erlaubt Regeln bei Bedarf zu verändern und der Entwicklung des Einzelnen und des Gruppenprozesses anzupassen, ist in der Arbeit mit Jungen/ jungen Männern notwendig.

Im Vordergrund stehen die Förderung und Forderung von und nach Eigenverantwortlichkeit für das Handeln und Sein.

Durch die gezielte Vorbereitung unserer Segelprojekte können Übungen einfließen, die es ermöglichen in der anschließenden Reflexion das Thema Stärken und Schwächen der Teilnehmer zu bearbeiten.

Die Jungen/ jungen Männer sollen mit ihren Verhaltensweisen und deren Wirkung konfrontiert werden und die Möglichkeit bekommen darüber nachzudenken, wie sie diese finden. Das sportpädagogische Segeln wird als Medium, als Methode verstanden und nicht als Inhalt oder Ziel.

Reflexionen gehören zu allen Übungen und zwar auf den Ebenen. Selbstverständliche Denkmodelle vom typischen Jungen/Mann Mädchen/ Frau sollen wertfrei diskutiert werden.

 

Inhaltliches Konzept

In diesem Projekt wird ein Jugendsegelkutter vom Verein zur Verfügung gestellt. Die Jungen sind für ihren Kutter teilweise verantwortlich. Die Teilnehmer werden in Theorie und Praxis des Kuttersegeln unterwiesen. Zudem werden in verschiedenen Aktionen das Übernachten in Zelten und das Zubereiten von Speisen unter einfachen Bedingungen geübt.
Ein Erster Hilfe Kursus, Bewerbungstraining und der Besuch verschiedener Bildungseinrichtungen, sowie von ProFamilia sind in Planung.
Wir planen mit Jugendlichen der ARGE Eckernförde und evt. anderen Kooperationspartnern der Jugendhilfe regelmäßige wöchentliche Segeltreffen. An 25 Wochentagen ( ca. 4 - 6 Std./tägl.) werden jeweils zwei Gruppen mit 8 Jugendliche unserem Projekt zugewiesen.

 

Kooperation mit Partnern

Mit der ARGE Eckernförde findet ein regelmäßiges Arbeitstreffen statt. Jugendämter, aus der Region sowie bestehende Drogenberatungsstellen werden bei Bedarf mit eingebunden.

 

Öffentlichkeitsarbeit

Filmdokumentation, Stellwände, regelmäßige Pressemitteilungen, Dokumentation im Internet unter www.sailadventure.de, Vorstellung des Projektes in regionalen Arbeitsagenturen.

 

 

 

 

 

 

© Copyright 2006 Sailadventure e.V. Alle Rechte vorbehalten