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Inhalte dieser Seite:
  • Youth maritime 2013
  • Projekt:  StarkWind
  • So funktioniert Lernen am Beispiel Segeln
 

Youth maritime 2013
vom  08.07. - 20. 07.2013

Zielgruppe: Junge Menschen im Alter zwischen 17 und 25 Jahren
Kosten für Unterkunft und Verpflegung: 150,00 Euro

Das Jugendprojekt Youth maritime ist ein kulturelles Jugendprojekt das dem Austausch und der Verständigung zwischen Jugendlichen beiderseits der Grenze dienen soll. Der äußere Rahmen der Jugendbegegnung ist eine Wanderfahrt auf traditionellen Jugendwanderkuttern. Schwerpunkt der Jugendbegegnung  ist die kulturelle Verständigung mit der Methode der maritimen Erlebnispädagogik, wie sie von den dänischen und den deutschen Partnern (djo-Deutsche Jugend in  Europa Schleswig-Holstein, SailAdventure e.V,  Bildungsstätte Jugendhof Knivsberg.) entwickelt wurde. Zudem sollen durch moderne Methoden der Partizipation die Jugendlichen Entscheidungsprozesse initiieren und den Projektverlauf gestalten.

Ankertraining

Durch dieses Projekt sollen weitere Grenzübergreifende Jugendprojekte zwischen den Partnern möglich gemacht werden die im Bereich von internationalen Jugendaustausch, der Ausbildung von Jugendlichen und der Jugend- und Bildungsfahrt liegen.

Jugendliche aus Dänemark und Deutschland haben in der Grenzregion häufig keine Kontakte miteinander, obwohl sie oft nur wenige Kilometer auseinander wohnen. Besuche in dem anderen Land finden in der Regel nur in den Ferien statt. Die Begegnungen mit der anderen, als sehr ähnlich empfundenen, Kultur gehen oft nicht über kulinarische Dinge und sichtbare Teile der Kultur hinaus (Eisbergmodell nach Ruch/Zimbardo 1974).

Die Projektpartner möchten die verborgenen Elemente der deutschen und dänischen Kultur sichtbar machen und verborgenes an die Oberfläche bringen. Das Bewusst machen von sichtbaren und (zunächst) unsichtbaren Elementen von Kultur erinnert uns daran,dass die Ähnlichkeiten möglicherweise auf vollkommen anderen Annahmen der Realität beruhen.

Unter jungen Menschen sind kulturelle Unterschiede nicht immer so offensichtlich: Über alle Grenzen hinweg mögen junge Menschen Musik, sie chaten und haben "Freu nde" bei facebook. Wir wollen den unter der Oberfläche liegenden Teil des Eisbergs bewusst und erlebbar machen und die Fähigkeit vermitteln, mit anderen darüber zu sprechen. Erst dadurch wird es möglich, die eigene und andere Kulturen besser zu verstehen und Gemeinsamkeiten zu finden.

Genau hier setzt das Konzept des Jugendprojekts Youth maritime an. Es orientiert sich an erlebnispädagogischen Inhalten. Das sportpädagogische Segeln wird als Medium, als Methode verstanden mit deren Hilfe vorhandene sprachliche und kulturelle Barrieren überwunden werden können.

Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit in angstfreier und sicherer Atmosphäre Abenteuerinhalte für sich auszuprobieren, sowie sich als Mitglied in einer Gruppe zu erleben. Abenteuersport/ Risikosport bedeutet aber auch eine realistische Selbsteinschätzung durch Reflexion, um den Spannungs- und Schwierigkeitsgrad selbst bestimmen zu können.

Hauptaugenmerk der Jugendbegegnung liegt auf der Entwicklung von basisdemokratischen Entscheidungsstrukturen. Der feste Rahmen und der zeitliche Ablauf werden v vom Vorbereitungsteam festgelegt. Die inhaltliche Ausgestaltung und die organisatorischen Notwendigkeiten werden von den Teilnehmern in einem partizipialen Prozess ausgehandelt.

So sollen die Jugendlichen gemeinsam das Zusammenleben auf dem Zeltlager und während der Fahrt mit den Jugendkuttern organisieren. Das gemeinsame Essen, das Einkaufen und planen der Routen sowie das Auf- und Abbau von Lagerplätzen soll Gegenstand der Entscheidungsstrukturen sein.

Zudem werden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Aufgabe bekommen ihr Verhältnis zu Europa in kreativer Weise darzustellen. Die Darstellungsweise wird den Jugendlichen überlassen. Medial wird es möglich sein dies mittels Video und Fotografie festzuhalten. Sollten Materialien benötigt werden dürfen die Jugendlichen nur benutzen was sie in der Umwelt finden.

Die Kreativität sowie das Nachdenken über die europäische Gemeinschaft wird damit gefördert sowie ein Bewusstsein für die Gemeinsamkeiten in Europa hergestellt.

Darüber hinaus erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Kleingruppen die Aufgabe einen Tag für die anderen Jugendlichen zu gestalten. Um diese Aufgabe zu erfüllen erhalten sie ein kleines Budget.

Umwelt und ressourcenschonendes Verhalten ist für die Jugendbegegnung ebenfalls ein Thema. Währende der Projektdurchführung soll so wenig Energie wie möglich, und so ressourcenschonend wie möglich gehandelt werden. Dies schlägt sich in der Fortbewegung, beim Einkauf (Müllvermeidung) und bei der Materialverwendung nieder

Anmeldungen unter:
Deutsche Jugend Europa ( DJO )
www.djo-sh.de
Hamburger Chaussee 38
D 23711 Kiel    
Tel: +49 174 1067419
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können.
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oder über SailAdventure


 


 

Projekt StarkWind
Ein maritimes Projekt für jugendliche Auszubildende in der Region Flensburg

vom  01.04. - 31. 10.2013

Zielgruppe: Junge Auszubildende im Alter zwischen 15 und 25 Jahren
Teilnehmerzahl: ca. 100 junge Menschen



Allgemeines

Die Auszubildenden ihres Unternehmens sind die Nachwuchs- und Fachkräfte in der kommenden Gesellschaft und müssen für die wachsenden Ansprüche, die an sie gestellt werden, geschult und vorbereitet werden. Wichtige Basisfähigkeiten, die für die Verantwortung in ihrem Unternehmen von jungen Menschen benötigt werden, können besser initialisiert und erfahrbar gemacht werden wenn sie an praktischen Beispielen erläutert werden. Die Ausbildung des Segelns fördert die Konzentration, sowie die Bereitschaft Verantwortung für sich und den anderen Menschen und der Natur gegenüber zu übernehmen.

Genau hier setzt das Konzept des Projektes StarkWind an.

Das Projekt StarkWind orientiert sich an erlebnispädagogischen Inhalten. Das sportpädagogische Segeln wird als Medium, als Methode verstanden und nicht als Inhalt oder Ziel. In der erlebnispädagogischen Arbeit sollen die Auszubildenden in überschaubaren erfahrungs- und interaktions- intensiven Aufgabenbereichen arbeiten und kooperieren.
Die Auszubildenden haben die Möglichkeit in angstfreier und sicherer Atmosphäre Abenteuerinhalte für sich auszuprobieren, sowie sich als Mitglied in einer
Gruppe zu erleben. Abenteuersport/ Risikosport bedeutet aber auch eine realistische Selbsteinschätzung durch Reflexion, um den Spannungs- un
d

Schwierigkeitsgrad selbst bestimmen zu können. Die Sicherheit auf Land und zu Wasser ist ein zentrales Thema des Projektes StarkWind.

Auf einem Segelschiff, als abgeschlossene, räumliche Einheit kann u. a. das weite Feld sozialen Handelns erlernt werden. Grundlage jeder praktischen Arbeit ist die Bereitschaft zur Kooperation. Ein miteinander ist erforderlich um das gemeinsame Ziel zu erreichen. Jede Handlung bekommt eine unverzichtbare Bedeutung. Auf diesem Weg wird der Sinn des Einhaltens von Regeln und Strukturen deutlich.

Zusätzlich zu theoretischen Seminareinheiten werden auf den Segelschiffen und während des Sommertörns in einem Zeltlager, Fertigkeiten und Kenntnisse praktisch vermittelt. Nicht das Lernen im Kopf steht im Vordergrund, sondern das Lernen über die Handlungen und Erfahrungen die gemacht werden.

Die Prozesse innerhalb der Segellehrgänge tragen maßgeblich dazu bei, dass Fähigkeiten im Umgang mit Kollegen, sowie der Umgang mit der Natur und dem Schiff erlernt werden. Dabei wird die eigene Leistungsfähigkeit gesteigert- häufig gekoppelt an die Erfahrung von Grenzen und an Erfolgserlebnisse. Frustrationen werden durch die Gruppe und dem Schulungsteam aufgefangen.

Ein wichtiges Element dieses Konzeptes ist die Möglichkeit nach der Beendigung einer Aktion, sie distanziert zu betrachten und zu reflektieren. Nach jeder praktischen Einheit wird der Ablauf, das Selbstempfinden und das Empfinden der Gruppe reflektiert um ein effektives Lernen zu gewährleisten.

Tägliche Trainings - Reflektionsrunden am Abend gewährleisten zudem eine kontinuierliche Evaluation während des Lehrgangs.


Ziel des Projektes

  • Förderung sozialer Kompetenzen wie Lern- und Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Entwicklung von Problemlösungen
  • Projektmanagement und eine verbesserte Kommunikation
  • Reflektieren des Arbeitsalltages
  • Persönliches Stressmanagement
  • Neben der  maritimen praktischen Qualifizierung soll eine allgemeine sowie bedarfsorientierte theoretische Qualifizierung stattfinden.
  • Förderung des maritimen Kulturgutes des Jugendwanderkutters - Segeln
  • Vermittlung von Grundkenntnissen und Fertigkeiten im Jugendkuttersegeln, owie in der Bootspflege und in der Seemannschaft.

Voraussetzung zur Teilnahme

  • Auszubildende und junge Menschen bis zu Alter von 25 Jahren der kooperativen Partner aus Industrie, des Handwerks und des Handels.
  • .Schwimmkenntnisse
  • Lust und Spaß am Wassersport  / Reisebereitschaft

 

Projektablauf:

Ab April 2013 stehen im Historischen Hafen Flensburg 3 bis 4 Jugendkutter zur Verfügung, die der maritimen Ausbildung dienen. Jeder Jugendkutter hat eine Mannschaft von 8 Teilnehmern.

Segeltraining:
An vier Wochentagen wird ein intensives Segeltraining in den Nachmittags- und Abendstunden stattfinden. Ziel ist es, dass die Teilnehmer nach einer Eingewöhnungsphase die Schiffe selbständig führen können.

Offenes Training:
Teilnehmer, die sich für das Führen eines Jugendkutters qualifiziert haben, dürfen sich nach Absprache, Jugendkutter zum Trainieren kostenfrei ausleihen.

Jugendkutter Regatta:
Im September wird eine Unternehmensregatta auf der Flensburger Förde ausgetragen. Ziel ist es, das die verschiedenen Kutterbesatzungen der Unternehmen gegeneinander antreten.
(One-Hour-RACE)

Sommerfreizeit:
Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit auf einem 12tägigen Segeltörn auf den Jugendkuttern die dänische Südsee kennenzulernen und ihre seemännischen und Outdoor Kenntnisse zu vertiefen. Begleitet wird der Törn durch einen erfahrenden Erlebnispädagogen. Die Teilnehmerzahl ist auf 36 Teilnehmer begrenzt und es wird lediglich eine Verpflegungspauschale erhoben.

Sprtbootführerschein:
Es besteht die Möglichkeit den Sportführerschein See zu erwerben. Theoretische und praktische Unterrichteinheiten werden angeboten. Der Schein wird dann von einer externen Behörde abgenommen.

Coaching:
Während der Projektlaufzeit erfolgt eine gezielte und kontinuierliche sozialpädagogische Betreuung der Teilnehmer/innen durch den Verein SailAdventure und insbesondere durch den Erlebnispädagogen und Geschäftsführer Matthias Schufft, sowie von ehrenamtlichen Jugendleitern aus dem maritimen Bereich.

Kosten:
Die zur Projektrealisierung notwendigen 65.000,00 Euro sollen durch Spenden der Unternehmen aus der Region und aus Fördermitteln erfolgen.


Rechtliche Hinweise

Inhalte und Strukturen dieses Projektes sind geistiges Eigentum von SailAdventure oder von Dritten. Die Verwertung / Nutzung von urheberrechtlich geschützten Logos, Texten und Bildern ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung von uns nicht gestattet.

© Copyright 2012 SailAdventure

 



 


Wir funktioniert Lernen am Beispiel Segeln
Wochenendseminar vom Sa. 03. - So. 04. September 2011


Zielgruppe: Erzieher und Pädagogen im Alter zwischen 25 und 99 Jahren
Kosten für Unterkunft und Verpflegung: 60,00 Euro (ermäßigt 30,00 Euro )

Wie lernen wir? Was fördert, was behindert uns beim Lernprozess? Diese Fragen werden wir theoretisch, aber auch ganz praktisch auf einem Jugendkutter untersuchen. Übernachten werden wir in einer Selbstversorger-Unterkunft. In Kooperation mit der GEW ( Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft)

Anmeldungen unter:
GEW Hamburg
www.gew-hamburg.de
Rothenbaumchaussee 15
D 20148 Hamburg   
Tel: +49 40 414633 22
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