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Satzung des Vereins SailAdventure e.V.

vom 28.03.2009

 

§ 1 Grundsatz

Der Verein soll SailAdventure e.V. heißen, sein Sitz ist in 24966 Sörup, Schauby 3, er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

 

 

1. Zweck des Vereins ist, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene verschiedener Nationen einschließlich Behinderter einander näher zu bringen. Dabei soll ihnen durch Übernahme von Verantwortung in Gemeinschaft ermöglicht werden, Selbstbewusstsein und soziale Kompetenz zu bilden und damit ihre Entwicklung zu fördern. 

2. Der Zweck wird besonders verwirklicht durch Segeln einschließlich erlebnispädagogischer Freizeiten, internationaler Jugendbegegnungen, soziokulturelle Projekte und Berufsfindungsmaßnahmen.

 

§ 3 Gemeinnützigkeit

 

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

(2) Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem  Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 4 Mitgliedschaft

 

1. Mitglieder können natürliche oder Juristische Personen sein. Minderjährige und Fördermitglieder sind mit Ausnahme von Antrags- und Stimmrecht sowie aktivem und passivem Wahlrecht den Mitgliedern gleich gestellt.

2. Die Mitgliedschaft muss beim Vorstand schriftlich beantragt werden, dieser entscheidet über die Aufnahme.

3. Die Mitgliedschaft endet mit

a. Austritt, der dem Vorstand schriftlich erklärt wird,

b. Tod,

c. Auflösung der Juristischen Person oder
d. Ausschluss, wenn das Mitglied
aa. gegen Zweck oder Interessen des Vereins grob verstoßen hat und schriftlich angehört worden ist oder
bb.
mit Entrichtung des Beitrags im Rückstand ist und schriftlich gemahnt worden ist.


§ 5 Beitrag

 

1. Von den Mitgliedern wird kalenderjährlich ein Beitrag erhoben. Das Nähere wird durch eine Beitragsordnung bestimmt; darin können für bestimmte Fälle Umlagen sowie Ermäßigung oder Erlass des Beitrags geregelt werden.

2. Die Beitragspflicht endet in den Fällen des § 4 Nr. 3 Buchst. a. und d. mit Schluss des Kalenderjahrs, im Übrigen mit Eintritt des Ereignisses.  

 
§ 6 Hauptversammlung

 

1. Die Hauptversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie soll in grundsätzlichen und kann in allen Angelegenheiten des Vereins entscheiden.

2. Der Hauptversammlung sind vorbehalten

a.  Wahl und Abwahl der Mitglieder des Vorstands,

b.  Entgegennahme des Tätigkeitsberichts des Vorstands und des Berichts der Beauftragten  zur Rechnungsprüfung,

c. Entlastung des Vorstands,

d. Festsetzung des Haushaltsplans für ein Kalenderjahr,

e. Wahl von zwei Mitgliedern zur Rechnungsprüfung sowie von zwei weiteren Mitgliedern zur Stellvertretung und zum Ersatz,  
f. Ausschluss eines Mitglieds wegen groben Verstoßes gegen Zweck oder Interessen des Vereins sowie

g. Erlass einer Beitragsordnung.  

3. Die Hauptversammlung findet zumindest einmal im Kalenderjahr bis zum 30. April statt. Sie findet auch statt, wenn es ein Drittel der Mitglieder mit Begründung schriftlich verlangt.

Zur Hauptversammlung wird vom Vorstand spätestens einen Monat vorher mit vorläufiger Tagesordnung schriftlich eingeladen. Spätestens einen Monat vor der Hauptversammlung müssen der Entwurf des Haushaltsplans und der Rechnungsabschluss für das Kalenderjahr allen Mitgliedern zugesandt werden. Soweit in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, ist die Hauptversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

4. Die Hauptversammlung setzt zu Beginn die Tagesordnung fest. Die vorläufige Tagesordnung darf nur mit Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder in der Hauptversammlung erweitert werden.

5. Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, werden Beschlüsse mit einfacher Mehrheit gefasst. Ein Antrag ist angenommen, wenn von den anwesenden Mitgliedern mehr mit Ja als mit Nein gültig abgestimmt haben.

6. Durch Stimmzettel muss gewählt werden, wenn

a. auf Frage des die Sitzung leitenden Mitglieds mehr als fünf Mitglieder es verlangen

b. mehr Mitglieder kandidieren als im gleichen Wahlgang zu wählen sind.

 

§ 7 Vorstand

 

1. Der Vorstand leitet den Verein im Rahmen der Satzung und der Beschlüsse der Hauptversammlung.

2. Dem Vorstand obliegen besonders

a. Aufnahme von Mitgliedern und Fördermitgliedern,
b. Erstellung des Tätigkeitsberichts an die Hauptversammlung,

c. Rechnungsabschluss für ein Kalenderjahr,

d. Aufstellung des Haushaltsplans für ein Kalenderjahr und

e. Ausschluss eines Mitglieds wegen Nichtentrichtung des Beitrags.


3. Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Sie werden von der Hauptversammlung aus ihrer Mitte gewählt, darunter das vorsitzende, das stellvertretende vorsitzende und das geschäftsführende Mitglied. Letzteres erhält für seine über typische Vorstandsarbeit hinaus gehende Tätigkeit für den Verein  angemessene Vergütung. Jedes dieser drei Vorstandsmitglieder vertritt einzeln rechtlich den Verein. Der Vorstand bestimmt die weitere Verteilung der Aufgaben unter seinen Mitgliedern. Für Rechtshandlungen nach Satz 4 soll ein Vorstandsbeschluss bestehen.

4. Die Amtszeit des Vorstands beträgt zwei Jahre. Nach Ablauf der Amtszeit bleibt der Vorstand bis zur Neuwahl im Amt. Scheiden Mitglieder des Vorstands vorzeitig aus, rückt jeweils das Mitglied nach, das von den nicht gewählten Kandidierenden die meisten Stimmen erhalten hat. Alle oder einzelne Vorstandsmitglieder können mit der Mehrheit von zwei Dritteln der in der Hauptversammlung anwesenden Mitglieder abgewählt werden.

5. Zu Sitzungen des Vorstands wird vom vorsitzenden Mitglied schriftlich oder telefonisch eingeladen, die Einladungsfrist soll eine Woche betragen.

6. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist, darunter das vorsitzende, das stellvertretende vorsitzende oder das geschäftsführende Mitglied.

7. Im Vorstand wird offen gewählt, im Übrigen ist § 6 Nr. 5 anzuwenden.

8. Der Vorstand kann Mitgliedern des Vereins einzelne Aufgaben übertragen,  notwendige Aufwendungen werden ihnen ersetzt.

 

§ 8 Protokollführung

 

1. Über jede Hauptversammlung und Vorstandssitzung ist Protokoll zu führen.

2. Das die Sitzung leitende Mitglied kann Vorstandsmitglieder zur Protokollführung bestimmen.

3. Das Protokoll führende Mitglied hat es zu unterzeichnen, es bedarf der Genehmigung des Vorstands.

4. Jedes Mitglied erhält das Protokoll.

 

§ 9 Rechnungsprüfung

 

Die Rechnungsprüfung für jedes Kalenderjahr obliegt zwei damit beauftragten Mitgliedern, die nicht dem Vorstand angehören. Sie werden für zwei Jahre von der Hauptversammlung gewählt. Bei jeder Wahl soll jeweils ein weiteres Mitglied zur Stellvertretung und zum Ersatz bei vorzeitigem Ausscheiden des beauftragten Mitglieds gewählt werden.

 

§ 10 Datenschutz


Personenbezogene Daten eines Mitglieds,  die der Verein von ihm schriftlich erfragt hat, dürfen nur weitergegeben werden

a. mit seiner Zustimmung oder

b. an andere Mitglieder

 

 

 

§ 11 Informationstechnik

 

Soweit für Erklärungen in dieser Satzung Schriftform vorgeschrieben ist, wird sie auch durch E-Mail ohne besondere Signatur oder durch Fax gewahrt.


§ 12 Satzungsänderung

 

1. Die Einladung zur Hauptversammlung zwecks Satzungsänderung muss einen entsprechenden Antrag mit Begründung enthalten. Der Beschluss zur Satzungsänderung bedarf der Mehrheit von zwei Dritteln der in der Hauptversammlung anwesenden Mitglieder und der Anwesenheit von einem Drittel aller Mitglieder. Wird diese Anwesenheitszahl nicht erreicht, kann die nächste Hauptversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder die Satzung ändern.

2. Der Vorstand wird ermächtigt, die Satzung so weit zu ändern, wie dies vom Amtsgericht oder vom Finanzamt aus Rechtsgründen für erforderlich gehalten wird.

 

§ 13 Auflösung

 

1. Für Auflösung des Vereins gilt § 12 Nr. 1 entsprechend.

2. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an den Verein Kieler Jugendkutterprojekt e.V. mit der Auflage, es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden. Besteht der Verein Kieler Jugendkutterprojekt e.V. nicht mehr, tritt an seine Stelle mit der gleichen Auflage eine andere als gemeinnützig anerkannte Vereinigung.